WOCHENENDE VOM 14. - 15.09.2019 IN HANN. MÜNDEN

bei unserer Partnergemeinde vom IKT 2014 in München

Unsere Geschwister aus der Ge­meinde Hann. Münden hatten uns eingeladen. Sie wollten mit uns ein Gemeindefest feiern. Am 14.09.2019 war es dann soweit. Wir Weimarer begaben uns auf Reisen, diesmal nicht mit dem Bus. Wir hatten uns auf eine individuelle Anreise mit dem PKW geeinigt, teilweise mit Über­nachtung.

Der Sonnabend: Ab 14.30 Uhr trafen wir uns in der Kirche zu Kaffee und Kuchen. Die Hann. Mündener Ge­schwister erwarteten uns schon. Es gab ein freudiges Wiedersehen und freundschaftliche Umarmungen. Wir wurden wieder herzlich empfangen.

Nach der Stärkung am leckeren Kuchenbuffet wanderten wir zusam­men zur Tillyschanze. Dies ist ein 25 Meter hoher Aussichtsturm, ca. 90 m oberhalb von Hann. Münden. Neben der Tillyschanze befindet sich eine Ausflugsgaststätte. Das kuriose ist, dass der Turm zu Niedersachsen und die Gaststätte zu Hessen gehört. Die Gaststätte mit Ihren 2 Bewohnern wurde bei der Vergabe der Postleitzahlen vergessen, so erhielten sie die PLZ 00000.

Der "Bursche Heinrich" erzählte unter Einbeziehung der Zuhörer Wissens­wertes über die Stadt, das Welfen­schloss und deren Bewohner. Nach dieser interes­santen Führung erstie­gen wir den Turm und genossen die tolle Aus­sicht auf die Stadt.

Am Abend trafen wir uns im Hotel, wo wir mit unseren Hann. Münde­ner Geschwistern zum Abendessen verabredet waren. Es war ein sehr lustiger Abend mit viel Lachen, aber auch ernst­haften Gesprächen.

Der Sonntag: Am Sonntag sollte ein "Open Air" - Gottesdienst stattfinden. Der liebe Gott hat uns schönes Wetter geschenkt, so dass wir uns alle am Sonntagmorgen auf einer Lichtung im Wald zum Gottesdienst trafen. Liebe­volle Hände hatten alles schon vorbereitet. Dort stand ein ge­schmückter Altar, Bänke und Stühle und ein Keyboard, wie in einem Kirchenlokal. Es war ein schöner Got­tesdienst in ungewohnter Umgebung. Anschließend gab es einen Brunch. Auf dem Gelände stand eine Grillhütte - die natürlich auch genutzt wurde. Es gab eine reichliche Auswahl an Salaten und Kuchen. Der gemein­same Chor übte das "Doktor ­Eisenbarth - Lied" und den Gospel "Now let us sing". Am Nachmittag be­suchte uns sogar der "Doktor Eisen­barth" und stellte seine medizinischen Kenntnisse vor.
Johann Andreas Eisenbarth wurde 1663 geboren und erlangte landesweit großen Ruhm als Wundarzt und Starstecher.

Er demonstrierte an unserem Vor­steher, wie er zu damaliger Zeit die Kranken behandelte. Nach seiner "Behandlung" sangen wir das "Doktor­ Eisenbarth - Lied". Dies überraschte den Stadtführer. Er sagte uns, dass er so etwas auch noch nicht erlebt hätte.

Leider verging die Zeit wieder viel zu schnell. Jeder durfte sich am Ende ein Blümchen in einem sehr schönen gebastelten Übertopf mitnehmen. Nach herzlicher Verabschiedung und einer Einladung an die Hann. Mün­dener für nächstes Jahr zu unserem Jubiläum traten wir den Heimweg an.

Es war ein sehr schönes Wochenende mit wunderbaren Begegnungen. Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen.

Vielen Dank an die Organisatoren und die fleißigen Helfer.